Im Trend: Online zum Liebesglück

Auf der Suche nach dem richtigen Menschen für Ehe oder Partnerschaft setzen viele Deutsche zunehmend auf digitale Helfer statt auf Glück und Zufälle. Mit 29 Prozent nahmen im Jahr 2017 laut einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom bereits fast drei von zehn Internetnutzern die Dienste von Dating-Portalen in Anspruch – im Jahr 2016 waren es noch 26 Prozent.

Vorurteile zunehmend abgebaut

„Wie viele andere Bereiche unseres Lebens und Alltags beeinflusst die Digitalisierung auch die Art und Weise, wie wir flirten und neue Partner kennenlernen. Onlinedating ist in Zeiten von „always on“ ein ganz normaler Weg bei der Partnersuche“, resümiert Bitkom-Expertin Julia Miosga. Die hohen Werte bei der potenziellen Nutzung zeigen, dass das Potenzial der Onlinedating-Dienste noch nicht erschöpft ist und immer mehr Menschen ihre Vorurteile gegenüber der Partnersuche im Web verlieren, so Miosga. Bei der Suche nach der großen Liebe lassen sich die Deutschen nicht lumpen.

38 Euro pro Monat investiert

Laut der Studie haben 49 Prozent der Befragten schon einmal kostenpflichtige Angebote wie Parship, eDarling oder ElitePartner in Anspruch genommen, weitere 28 Prozent können sich dies vorstellen.
Insbesondere - teilweise kostenlose - Online-Flirt-Dienste wie Tinder, Grindr oder Lovoo werden immer beliebter: 35 Prozent nutzen sie bereits – sieben Prozentpunkte mehr als im Jahr 2016.
Weitere 16 Prozent der Befragten können es sich vorstellen, solche Dienste zu nutzen. 25 Prozent verwenden Single-Foren in sozialen Netzwerken, wie zum Beispiel örtliche Facebook-Gruppen. Danach folgen Single-Reisebörsen wie travelark.de, urlaubspartner.net und singlereisen.net, die von 16 Prozent der Befragten genutzt werden.
Quer durch alle Altersklassen nutzt die überwältigende Mehrheit (94 Prozent) Onlinedating-Dienste, um einen festen Partner kennenzulernen. Im Schnitt geben die Kunden von Onlinedating-Diensten dafür rund 38 Euro pro Monat aus. Sechs von zehn Usern (59 Prozent) sind außerdem gleich bei mehreren Diensten angemeldet: So nutzen 28 Prozent lediglich einen Dienst, 34 Prozent sind bei zwei Dating-Diensten angemeldet, 14 Prozent nutzen gleich drei Dating-Portale.  "KI wird künftig für den Erfolg einzelner Unternehmen ebenso entscheidend sein wie für die Wettbewerbsfähigkeit ganzer Volkswirtschaften", ergänzt er. Allerdings sind die Hürden für eine effektive Digitalisierung teils noch hoch. 

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