Modellprojekt zur Fernbehandlung

Baden-Württemberg will Vorreiter bei der Fernbehandlung ohne zwingenden persönlichen Erstkontakt werden. Dieser ist bisher bundesweit in sämtlichen ärztlichen Berufsordnungen vorgeschrieben. Das heißt, Ärzte müssen Patienten einmal persönlich in der Praxis gesehen haben, bevor sie eine weiterführende Behandlung via Online-Videosprechstunde anbieten können. Im Oktober hatte die Landesärztekammer Baden-Württemberg den Weg freigemacht für das Modellprojekt "docdirekt" zur ausschließlichen ärztlichen Fernbehandlung. Startregionen sind Tuttlingen und Stuttgart, später soll das Projekt auf das gesamte Bundesland ausgeweitet werden. 

"Verantwortlicher Arzt" für Patientenschutz

Beantragt werden kann die Teilnahme am Pilotprojekt nur von einem Arzt, der Mitglied in der Landesärztekammer Baden-Württemberg ist. Dieser fungiert laut Kammer als "verantwortlicher Arzt" und garantiert die Einhaltung des berufsrechtlichen Rahmens sowie des Patientenschutzes und der Datensicherheit.

Für die technische Realisierung ist der Anbieter TeleClinic verantwortlich, Kostenträger sind die GKV-Landesverbände.

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