Leistungsbeginn und Bearbeitungsfrist

Die Leistungen für eingetretene Pflegefälle werden ab Antragstellung gewährt, u. U. auch vom Beginn des Monats der Antragstellung an, wenn der Pflegefall bereits in einem Vormonat eingetreten war. Beihilfeberechtigte Personen erhalten die Leistungen anteilig in Ergänzung ihres Beihilfeanspruchs.

Innerhalb von 25 Arbeitstagen muss die Entscheidung über den Pflegeantrag getroffen sein. Die Frist beginnt mit dem Eingang der vollständigen Antragsunterlagen. Auch eine verkürzte Begutachtungsfrist ist möglich (z. B. für versicherte Personen, die sich im Krankenhaus, stationärer Reha oder in einem Hospiz aufhalten oder ambulant palliativ versorgt werden). Erhalten Sie unsere Leistungsmitteilung nicht innerhalb der genannten Fristen, besteht unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf eine pauschale Zusatzzahlung in Höhe von 70 € je angefangener Woche.  

In der Zeit vom 01.11.2016 bis zum 31.12.2017 ist der Anspruch auf pauschale Zusatzzahlung ausgesetzt. Der Anspruch entsteht erst wieder mit Anträgen, die ab dem 01.01.2018 eingehen.

Im Zeitraum 01.01. – 31.10.2016 konnte die Bearbeitungsfrist in 94,94% der Fälle eingehalten werden. Strafzahlungen mussten wir in keinem Fall leisten. Die verkürzten Fristen wurden in allen Fällen eingehalten.

Im Zeitraum 01.11. – 31.12.2016 konnte die Bearbeitungsfrist in 99,00% der Fälle mit besonders dringlichem Entscheidungsbedarf eingehalten werden. Strafzahlungen mussten wir in keinem Fall leisten. Die verkürzten Fristen wurden in allen Fällen eingehalten.