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Krankenzusatzversicherungen für Kinder
16.02.2021

Krankenzusatzversicherungen für Kinder

Das Kinderzimmer ist vorbereitet, der Kindergartenplatz reserviert...doch welche Versicherungen sind für mein Kind wichtig? Wir geben einen Überblick, welche Versicherung was übernimmt.

Zwergenalarm

Susanne und Stefan erwarten ihr erstes Kind. Den Geburtsvorbereitungskurs haben sie hinter sich, der ergonomische Kinderwagen ist bestellt und die Wohnung kindersicher gemacht.

Nun wollen sie sicherstellen, dass ihr Kind von Anfang an mit dem bestmöglichen Schutz durchs Leben geht – auch in der Versicherung. Doch welche Versicherungen lohnen sich? Und welche sind überhaupt sinnvoll für ihr Kind?

Die Leistungen einer gesetzlichen Krankenversicherung stoßen schnell an ihre Grenzen. Das ist besonders bei Kindern oftmals nicht zufriedenstellend. Viele gesetzlich versicherte Eltern stocken daher mit privaten Zusatzversicherungen auf, um ihre Kinder optimal zu schützen.

Welche Krankenzusatzversicherungen braucht mein Kind?

Die bestmögliche Pflege und medizinische Behandlung für das eigene Kind wünschen sich wohl alle Eltern. Dabei müssen Eltern viele Entscheidungen zu Absicherung und Vorsorge ihrer Kinder treffen.

Dass alle Kinder durch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) mit einer medizinischen Grundversorgung abgedeckt sind, ist zuerst einmal eine beruhigende Tatsache.

Wer jedoch zusätzliche Leistungen im Krankheitsfall des Kindes haben möchte, muss für diese selbst aufkommen – was teuer werden kann!

Experten raten daher, als Ergänzung zur gesetzlichen Krankenversicherung private Krankenzusatzversicherungen abzuschließen. Diese privaten Leistungen können individuell zusammengestellt werden, wodurch die eigenen Kinder ihren Bedürfnissen nach ideal abgesichert sind.

Tipps für den Abschluss der Zusatzversicherungen

Ob eine Zahnzusatz- oder eine Pflegeversicherung sinnvoller ist als eine ambulante Zusatzversicherung, daran scheiden sich die Geister.

In den meisten Fällen gilt: Je früher der Vertrag abgeschlossen wird, desto geringer der monatliche Beitrag. Denn zur Berechnung des Beitrages sind das Alter und meist auch der Gesundheitszustand zum Zeitpunkt der Antragsstellung von entscheidender Bedeutung. 

Für Eltern kann der finanzielle Aspekt auf jeden Fall ausschlaggebend sein. Wir haben einen Überblick über die wichtigsten privaten Zusatzversicherungen für Sie zusammengestellt:

Ambulante Zusatzversicherung 

Mit dieser Versicherung wird das Kind beim Arzt als Privatpatient behandelt. Darunter fallen alle Vorteile, die die private Krankenversicherung bietet.

Im INTER QualiMed Z Ambulant ist die Erstattung von Brillen bis Reiseimpfung, sowie die Kostenübernahme für Medikamente, für Heil- und Hilfsmittel und sogar für die Fahrten zu ambulanten Behandlungen enthalten.

Auch Heilpraktiker-Behandlungen können von der ambulanten Krankenzusatzversicherung übernommen werden. Diese Behandlungen der alternativen Medizin werden in Deutschland immer beliebter – auch für Kinder – gehören allerdings nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen.

Bei der privaten Police der INTER können je nach Tarif zwischen 80 Prozent der Behandlungskosten mit bis zu 800 Euro pro Jahr übernommen werden.­­ ­­

Reisekrankenversicherung 

Vor allem Kleinkinder reagieren empfindlicher auf klimatische Veränderungen, fremdes Essen, unbekannte Keime und Reisestrapazen, als Erwachsene.

Bei einer Erkrankung oder einem Unfall des Kindes im Ausland übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen allerdings meist nur die Kosten, die auch bei derselben Behandlung in Deutschland angefallen wären. Oftmals reicht dies aber nicht aus, da beispielsweise auch der medizinische Rücktransport nach Deutschland mit einberechnet werden muss.

Daher sind private Zusatzversicherungen besonders bei längeren Auslandsaufenthalten empfehlenswert. Vor allem, da das Preis-/Leistungsverhältnis mit Kosten beginnend ab unter 10 Euro sehr lukrativ ist, lohnen sich Auslandskrankenversicherungen für die Familie.

Die Reisekrankenversicherung der INTER umfasst nicht nur akut notwendige Arzt- oder Krankenhausbesuche im Ausland, sondern auch kieferorthopädische Behandlungen, nichtärztliche Therapien wie die des Heil- oder Chiropraktikers und auch den Auslandsrücktransport.

Zudem steht das Service Center rund um die Uhr zur Verfügung, mit einem Team aus Ärzten und medizinisch ausgebildetem Personal. Diese sind stets erreichbar und geben Beratung in medizinischen Notfällen, bei Krankheiten im Ausland oder dem Organisieren des Rücktransports.

Zahnzusatzversicherung

Jedes zweite Kind in Deutschland leidet an einer Zahnfehlstellung und muss kieferorthopädisch behandelt werden – und das kann für Eltern schnell teuer werden, da die GKV erst bei schweren Fehlstellungen einspringt. Bei der Zahnzusatzversicherung kommt es für Kinder daher nicht so sehr auf Zahnersatzleistungen an, wie bei Erwachsenen, sondern es steht vor allem eine mögliche kieferorthopädische Behandlung im Vordergrund.

Krankenhauszusatzversicherung

Mit der privaten Zusatzversicherung INTER QualiMed Z Stationär, sind Chefarztbehandlungen und die Unterbringung in einem Ein- oder Zweibettzimmer abgedeckt. Zudem können je nach Tarif die Kosten für eine Begleitperson für das Kind bis zu einem Alter von 12 Jahren übernommen werden. Dies kann einen Krankenhausaufenthalt für ein krankes und gestresstes Kind deutlich angenehmer machen. Die freie Krankenhauswahl ist bei dieser Versicherung garantiert.

Kinderkrankentagegeld 

Liegt das Kind stationär im Krankenhaus, einer Klinik oder mit Windpocken im Bett, zahlt durch diesen Zusatz die INTER für das versicherte Elternteil ein Tagegeld in Höhe des Einkommens bis maximal zum Höchstsatz der gesetzlichen Krankenversicherung. Vor allem selbstständig tätige Elternteile können damit einen möglichen Einkommensausfall abdecken und mehr Zeit in die Genesung ihres Kindes im Krankenhaus investieren.

Pflegeversicherung 

Auch wenn man sich das als Elternteil niemals vorstellen möchte: Nicht nur alte Menschen, sondern auch Kinder können aufgrund einer Krankheit, eines Unfalls oder einer Behinderung, zum Pflegefall werden. Allein in Deutschland sind etwa 80.000 Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren pflegebedürftig. Daher ist eine private Pflegeversicherung eine gute Ergänzung zur gesetzlichen Absicherung, die die Kosten zur teilweise übernimmt.

Bei einer Pflegeversicherung spielen Dynamik sowie Pflegegrad im Leistungsfall eine Rolle. Denn Pflegekosten können rapide steigen, wodurch sich Erstattungsbeiträge ebenfalls erhöhen. Bei der Pflegepflichtversicherung der INTER wird in Pflegegeld, Pflegehilfe und Stationäre Pflege unterschieden und die Erstattung je nach Pflegegrad errechnet.

Gut zu wissen

Heilpraktiker

Die Hälfte aller Deutschen schon einmal einen Heilpraktiker aufgesucht.

Als Heilpraktiker gilt in Deutschland, wer die Heilkunde gewerbs- oder berufsmäßig ausübt und staatlich zugelassen ist. Zu den Heilpraktikern zählen auch Chiropraktiker und Osteopathen. Die häufigsten Gründe für den Besuch eines Heilpraktikers sind laut Statista Kopfschmerzen oder Migräne, Rückenschmerzen und Magen-Darm-Erkrankungen.

Die Zahl der Heilpraktiker ist in den vergangenen fünf Jahren von ca. 35.000 auf 45.000 gestiegen. Gerade im Bereich der sogenannten "Schreikinder" scheinen bspw. osteopathische oder chiropraktische Behandlungen gute Erfolge zu erzielen. 

Kieferorthopädie

Laut der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) wird etwa die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland kieferorthopädisch behandelt. Dabei übernimmt die GKV nur einen Teil der Behandlung: Rund 80 Prozent der medizinischen Grundversorgung beim ersten Kind, beim zweiten Kind werden rund 90 Prozent erstattet.

Die Kosten, die Eltern selbst tragen müssen, liegen üblicherweise zwischen 1.000 und 6.000 Euro. Bei leichteren Fehlstellungen übernehmen die gesetzlichen Krankkassen jedoch nicht einmal die Kosten der Grundversorgung. Für ein Kleinkind, kann diese Zusatzversicherung bereits für unter zehn Euro im Monat abgeschlossen werden.

Kinderunfälle

Laut dem Bundesgesundheitsministerium müssen jährlich 1,84 Millionen Kinder unter 15 Jahren nach einem Unfall ärztlich versorgt werden. Dabei waren 2017 Verletzungen der häufigste Grund für Krankenhausaufnahme bei Kindern im Alter zwischen 1 und 17 Jahren. Zudem sind Kinderunfälle die häufigste Todesursache für Kinder ab einem Jahr in Deutschland und Europa.

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