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Houssain Larabi

"Und was willst du mal später machen?" fragte mich Dimitri, den ich erst einen Augenblick zuvor kennen gelernt hatte. "Ich habe einen großen Hang zur Statistik und deshalb interessieren mich Versicherungen. Werde demnächst ein paar Bewerbungen losschicken. Habe nämlich kaum Praxis und das hängt wie ein Damoklesschwert über meinem Kopf".

Manchmal hat man einfach Glück, denn er empfahl mir im gleichen Atemzug, mich bei der INTER als Werkstudent zu bewerben. Er arbeitete dort und wusste, dass gerade eine passende Stelle für Studierende ausgeschrieben wurde. Der Rest ist Geschichte wie man so schön sagt.

Nach meiner Bewerbung, dem folgenden Bewerbungsgespräch und meiner Einstellung wurde ich innerhalb eines einmonatigen Praktikums intensiv eingearbeitet. Direkt im Anschluss erhielt ich einen Werkstudentenvertrag und konnte während meines gesamten Mathematik-Studiums bei der INTER arbeiten. Das hat sich mehr als ausgezahlt für mich. Denn nach Abschluss meines Studiums wurde ich direkt und unbefristet übernommen.

Ich habe mich für einen Anstellung als Mathematiker bei der INTER entschieden, da ich die schier unerschöpfliche Vielfalt an Themen und Aufgaben hier sehr schätze. Aber insbesondere auch, dass man als Einsteiger auch das nötige Handwerkzeug dafür erlernen kann. Grundlegendes wie Excel/VBA, aber auch im Besonderen wie SVN, Xpath, PSLife und so weiter. Und da mich insbesondere der informatische Teil sehr reizt, bin ich im Moment auf dem Weg zum Java Entwickler. Dabei lerne ich neben der Programmiersprache selbst weitere unerlässliche Dinge wie Maven, Spring oder auch TestNG.

Und das ist keine Selbstverständlichkeit für einen Mathematiker. Ich habe das gesamte Aktuar-Wissen, das ich mir aneignen konnte, mal ganz außen vorgelassen. Es gibt auch die Möglichkeit, unterstützt von der INTER, die Ausbildung zum Aktuar DAV zu absolvieren. Aber für mich hat sich ein anderer Weg ergeben und das schätze ich. Also dass die individuellen Stärken entscheiden.

Vielseitigkeit im Leben ist mir aber genauso wichtig wie Vielseitigkeit im Beruf. Und auch das kann ich bei der INTER erleben. Angefangen bei der flexiblen Arbeitszeitregelung. Kann ich also an einem Tag erst später, früher oder sogar gar nicht kommen, muss ich nicht meinen kostbaren Urlaub opfern, sondern kann in Abstimmung mit meinem Team auch mal das Zeitkonto zum Ausgleich nutzen. Das kam mir insbesondere auch für meinen Umzug dieses Jahr sehr gelegen. Aber auch „damals“ während meiner Prüfungsphasen.

Pausen kann ich genauso flexibel und spontan gestalten. So gehe ich gern in unser Fitnessstudio trainieren oder eine Runde im Luisenpark laufen, der gerade quer über die Straße beginnt. Weniger romantisch, aber dennoch nützlich ist die Möglichkeit, seine To-Do’s nebenbei erledigen zu können, da die INTER zentral zur Mannheimer Innenstadt liegt.

Ja, das erfordert Verantwortung, aber genau dies ergibt sich ja, wenn man sich Freiheit wünscht. Anders wollte ich es nicht mehr haben. So habe ich das Gefühl Freiräume zu bekommen, in denen ich mich selbst entfalten kann. Ich bin gespannt, was die nächsten Jahre bringen und wer ich dann sein werde.

Arbeitsplatz im IT-Projektraum
Java Entwicklungsumgebung