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0621 427 – 427

Ihre Fragen zu Corona

Die aktuelle Covid-19-Pandemie wirft viele Fragen auf.
Wir geben Ihnen Antworten.

Die häufigsten Fragen und Antworten haben wir für Sie zusammengestellt:

Leistungen rund um Ihre Gesundheit

Unter welchen Voraussetzungen werden mir die Kosten eines Corona-Tests erstattet?

Im Rahmen Ihres Tarifs erstatten wir alle vom Arzt verordneten Tests. Dabei wird der Arzt die Empfehlungen des Robert- Koch- Instituts heranziehen:

 
Getestet werden können Personen, die Krankheitssymptome der oberen und unteren Atemwege zeigen und außerdem,

- bis max. 14 Tage vorher mit einem Coronavirus Infizierten Kontakt hatten

- in einer Pflegeeinrichtung oder Krankenhaus in Verbindung mit einer Häufung von Pneumonien (Lungenentzündungen) betroffen sind

- in der Pflege, im Krankenhaus oder einer Arztpraxis tätig sind

- bis max. 14 Tage vorher in einem Risikogebiet waren und Krankheitssymptome zeigen

- mind. einen Risikofaktor erfüllen ( z. B. über 60 Jahre alt sind oder Vorerkrankungen wie Herz-, Kreislauf-, Leber-, Nieren oder chronische Atemwegserkrankungen, Krebs, Diabetes Mellitus, eine Immun-Supression oder sonstige prädisponierende chronische Erkrankungen haben)

Ihre private Krankenversicherung erstattet die Pneumokokken- Impfung gemäß der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko): 
 

-       für Personen mit einer Immunschwäche

-       Senioren ab 60 Jahren

-       Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen (z. B. Asthma oder COPD)

-       Säuglinge und Kleinkinder bis zum Alter von 2 Jahren


Oberste Priorität für Senioren und Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen hat im Moment die Kontaktreduzierung (z.B. zu Hause bleiben). Diese schützt nicht nur vor COVID-19, sondern auch vor der Übertragung anderer Infektions­krankheiten, wie zum Beispiel Pneumokokken-Infektionen die häufig für Lungenentzündungen verantwortlich sind. 

 

Wenn Sie chronisch erkrankt sind und regelmäßig Medikamente benötigen, kann nach ärztlicher Verordnung ein Vorrat der benötigten Medikamente für die Dauer von bis zu 3 Monaten anerkannt werden.

Bitte wenden Sie sich hierzu an unser INTER- Servicecenter: 0621- 427427

Versicherungsstatus und Zahlungsschwierigkeiten

Habe ich Anspruch auf Krankentagegeld, wenn ich durch Behörden in häusliche Quarantäne geschickt werde?

Wenn Sie angestellt sind und Ihrer Tätigkeit nicht von zu Hause aus nachgehen können, ist der Arbeitgeber im Rahmen der Entgeltfortzahlung für die Zahlung Ihres Gehalts zuständig.

Als Selbständiger besteht die Möglichkeit über das Gesundheitsamt Entschädigungen zu beantragen.

Ein Anspruch auf Krankentagegeld bei einer angeordneten Quarantäne besteht nicht. 

Der Gesetzgeber hat zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie eine zeitlich begrenzte Regelung beschlossen. Versicherungsnehmer, die wegen der Pandemie ihre Beiträge nicht leisten können, haben das Recht, eine Beitragszahlung zu verweigern oder einzustellen ("Einrede"), ohne dass es für sie nachteilige Folgen hat ("Moratorium").

Das gilt für alle privaten Krankenversicherungen (Krankheitskostenvollversicherungen), Pflegepflicht- sowie Krankentagegeldversicherungen, die vor dem 8. März 2020 mit der INTER abgeschlossen wurden. Zusatzversicherungen fallen NICHT darunter. Auf Grundlage der gesetzlichen Regelung, wären nach dem 30.06. alle bis dahin nicht gezahlten Beiträge auf einmal fällig.


Mit der INTER Solidaritätsvereinbarung wollen wir diese Situation für Sie entschärfen. Die Solidaritätsvereinbarung sieht vor, dass:

  • Sie während des Moratoriums freiwillig mindestens 1/3 Ihres Beitrages per Überweisung zahlen.
  • am Ende des Moratoriums (Ablauf der gesetzlichen Regelung) die rückständigen Beiträge gestundet und als Ratenzahlung (zusätzlich neben den laufenden Beiträgen) entrichtet werden.
  • die Anzahl der Raten der Anzahl der Monate entspricht, in denen das Moratorium bestand.
  • falls eine Rate nicht vollständig gezahlt wird, die Stundung und die Vereinbarung zur Ratenzahlung entfallen. Das bedeutet alle offenen Beiträge sind dann auf einmal zur Zahlung fällig.

Falls Sie aufgrund der Corona-Pandemie nachweislich in eine wirtschaftliche Notlage geraten, bieten wir an, Ihre Verträge in der Zusatzversicherung für drei oder sechs Monate ruhend zu stellen. Das bedeutet, in dieser Zeit wird kein Beitrag erhoben und der Versicherungsschutz ruht. Falls Sie einen neuen Vertrag mit Beginn ab 1. April abgeschlossen haben, kann der Beginn um maximal sechs Monate verschoben werden.

Falls Sie einen neuen Vertrag mit Beginn ab 1. April abgeschlossen haben, kann der Beginn um maximal sechs Monate verschoben werden. Vertragsbeginn wäre dann der 01.Oktober. Ab diesem Zeitpunkt können Sie Leistungen in Anspruch nehmen.

Leider können wir aufgrund der aktuellen Situation zu diesen Versicherungen keine Angebote machen.

Sie können vorübergehend in einen günstigeren Tarif wechseln. Ein Wechsel ist rückwirkend zum 1. des laufenden Monats oder zum 1. des Folgemonats möglich. Wenn Sie die Umstellung beantragen, müssen Sie auf dem entsprechenden Formular ausdrücklich erklären, dass Sie entweder nach drei oder sechs Monaten zurück in Ihren ursprünglichen Tarif möchten. Beim späteren Wechsel in den ursprünglichen Tarif verzichten wir dann auf eine erneute Gesundheitsprüfung.

Eine Kombination von INTER Solidaritätsvereinbarung und vorübergehendem Tarifwechsel ist NICHT möglich.

Falls Sie aufgrund der Corona-Krise in eine finanzielle Notlage geraten sind, haben Sie die Möglichkeit, den Selbstbehalt Ihres Tarifs zu erhöhen und damit Ihren Beitrag zu senken. Bei einem späteren Wechsel zurück in die Tarifstufe mit dem niedrigeren Selbstbehalt verzichten wir ebenfalls auf eine erneute Gesundheitsprüfung.