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Private Krankenversicherung für Studenten

Das Wichtigste in Kürze -
Wie sind Studenten krankenversichert?

  • In der gesetzlichen Krankenversicherung sind Sie, solange Sie noch kein eigenes Einkommen haben, familienversichert. Weitere Voraussetzungen sind, dass Sie das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und sich in einer Ausbildung bzw. in einem Studium befinden.
  • Die Familienversicherung endet in der Regel mit dem 25. Geburtstag. Ab diesem Zeitpunkt müssen Sie selbst für Ihren Krankenversicherungsschutz sorgen. Dafür haben Sie verschiedene Möglichkeiten, wie beispielsweise den Abschluss einer studentischen oder den Wechsel in die freiwillige Krankenversicherung der GKV.
  • Eine Ausnahme gilt für Studenten, die das 25. bereits vollendet aber das 30. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Wenn sie aufgrund einer längeren Ausbildung oder einer Behinderung noch nicht auf eigene Kosten versichert sein können, bleiben Sie weiterhin familienversichert. Ab dem 30. Lebensjahr endet dann allerdings auch die Verlängerung.

Kann ich mich als Student privat krankenversichern?

Als Student können Sie sich von der Pflicht zur gesetzlichen Krankenversicherung befreien lassen und eine private Krankenversicherung abschließen.

Sie müssen dies aber in den ersten drei Monaten nach der Einschreibung an der Hochschule (das ist der entscheidende Stichtag) oder innerhalb von drei Monaten nach dem Ende der Familienversicherung (25. Geburtstag) tun. Die Befreiung gilt nur, wenn Sie nachweisen, dass sie anderswo krankenversichert sind.

Wann lohnt sich eine private Krankenversicherung für Studenten?

Wenn die Möglichkeit zur Familienversicherung endet, müssen Sie sich um einen eigenständigen Versicherungschutz kümmern.

Dies geschieht entweder über den Abschluss einer studentischen Krankenversicherung, der freiwilligen Versicherung in der GKV oder - falls Sie Medizin studieren - bietet unser Studententarif die Möglichkeit, sich bis zum 39. Lebensjahr im Ausbildungstarif zu versichern.

Diese Variante gilt bis zum Ende der Facharztausbildung.

Die studentische Krankenversicherung endet spätestens zum Ablauf des Semesters in dem man exmatrikuliert wird oder wenn man das 30. Lebensjahr vollendet.

Es gibt Ausnahmen, die einen Anspruch bis zur Vollendung des 36. Lebensjahres begründen, etwa bei Studienunterbrechung aus familiären Gründen oder ähnlichem.

Grundsätzlich besteht jedoch kein Anspruch, wenn der Student:

  • an einer privaten Hochschule studiert,
  • ein duales oder berufsbegleitendes Studium wählt,
  • eine wöchentliche Arbeitszeit von über 20 Stunden hat (während des Semesters),
  • als Minijobber oder Selbstständiger tätig ist.

In diesen Fällen gilt der Student als freiwillg gesetzlich versichert und zahlt dementsprechend einkommensabhängige Beiträge.

Falls schon während des Studiums klar ist, dass nach dessen Abschluss die Kriterien für den Wechsel durch ein hohes Einstiegsgehalt oder eine Selbstständigkeit erfüllt sind, ist der Abschluss einer privaten Krankenversicherung für Studenten in jedem Fall sinnvoll.

Denn die Höhe des Beitrags richtet sich, unter anderem, nach dem Gesundheitszustand zu Versicherungsbeginn.

Veränderungen während oder nach dem Studium sind dann unerheblich und führen nicht zu einem höheren Versicherungsbeitrag.

Die Versicherung von Promotionsstudierenden oder Doktoranden richtet sich danach, ob sie während der Dissertation angestellt sind oder über ein Stipendium verfügen.

Bei jeder Form der Anstellung sind Promotionsstudierende versicherungspflichtig und müssen sich gesetzlich krankenversichern. Ohne feste Anstellung oder bei einem Stipendium, kann der Doktorand wählen, ob er freiwillig krankenversichert sein möchte oder eine private Krankenversicherung abschließt.

Eine Besonderheit bei der freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung ist, dass das Stipendium als Einkommen gilt und er nicht mehr in einem günstigen Studententarif versichert sein kann.

Studierende, die BAföG beziehen, können einen Zuschuss zu ihrer Kranken- und Pflegeversicherung beantragen.

PKV auch nach dem Studium geplant

In Deutschland gilt die Pflicht zur Krankenversicherung. Das bedeutet, auch nach dem Studium muss man sich entweder freiwillig oder privat krankenversichern. Bei einer Anstellung entfällt allerdings die Wahlmöglichkeit. Für angestellte Arbeitnehmer gilt die Versicherungspflichtgrenze und erst wenn das reguläre Einkommen diese Grenze übersteigt, kann man sich wieder privat versichern.

Falls schon während des Studiums klar ist, dass nach dessen Abschluss die Kriterien für den Wechsel durch ein hohes Einstiegsgehalt oder eine Selbstständigkeit erfüllt sind, ist der Abschluss einer privaten Krankenversicherung für Studenten in jedem Fall sinnvoll. Denn die Höhe des Beitrags richtet sich, unter anderem, nach dem Gesundheitszustand zu Versicherungsbeginn. Veränderungen während oder nach dem Studium sind dann unerheblich und führen nicht zu einem höheren Versicherungsbeitrag.

Während des Studiums von der PKV zurück in eine gesetzliche Krankenversicherung wechseln - geht das?

Die Versicherungspflicht beginnt, sobald man eingeschrieben ist. Ein späterer Wechsel von der GKV in die PKV oder umgekehrt ist nicht erlaubt. Ausnahme: Wer zwischen Bachelor und Master mehr als ein Semester lang aussetzt und sich nicht mehr einschreibt, kann sich wieder neu entscheiden.

Private Krankenversicherung neu verstehen

Eine private Krankenversicherung (PKV) hilft Ihnen, für Ihre Gesundheit vorzusorgen und im Krankheitsfall eine optimale medizinische Betreuung zu erhalten.Sie ermöglicht, Ihren Versicherungsschutz nach persönlichen Bedürfnissen zu gestalten. 

Allerdings gibt es oft Bedenken gegenüber der privaten Krankenversicherung. Doch was ist wirklich dran an den Vorurteilen? Sie glauben eine private Krankenversicherung ist für Sie jetzt oder später zu teuer? Gerade mit Familie? Wir unterstützen Sie dabei, die PKV neu zu verstehen. 

 

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