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Arbeitskraftabsicherung
10.10.2022

Arbeitskraftabsicherung: Weil das Leben schnell auf dem Kopf steht

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, was für eine enorme Rolle der Beruf in unserem Leben spielt? Nicht nur zeitlich, sondern generell?

Schon als Jugendliche überlegen wir uns, was wir mit unserem Leben anfangen wollen. Wir entscheiden uns für einen Beruf, der im besten Fall unseren Interessen und Fähigkeiten entspricht, und stellen uns vor, wie unser Leben damit aussehen wird.

Wir investieren Zeit und Mühe in unsere Ausbildung und planen den jeweils nächsten Schritt auf der Karriereleiter, um uns stetig weiterzuentwickeln, mehr zu verdienen, mehr zu bewirken, mehr Anerkennung zu bekommen.

Dabei hat unser berufliches Leben maßgeblichen Einfluss auf unsere Privatleben. Und damit ist nicht nur gemeint, wieviel Zeit uns neben der Arbeit noch für unsere Freunde bleibt.

Unser Beruf und das damit verbundene Einkommen beeinflussen so viel mehr: unsere persönlichen und familiären Entscheidungen, unsere Ansprüche und unsere Ziele. Wie und wo wir wohnen, wie viele Kinder wir haben, welches Auto wir fahren, wo wir Urlaub machen, welche Hobbys wir verfolgen, in welchen Gesellschaftskreisen wir uns bewegen. Genau betrachtet, hängt unser ganzes Leben davon ab, welchen Beruf wir ausüben.

Risikobewusstsein

Das Faszinierende dabei ist, dass wir unseren beruflichen Werdegang planen und verfolgen, ohne auch nur einmal darüber nachzudenken, wie unser Leben ohne diesen Beruf aussehen würde. Was passieren würde, wenn wir diesen Beruf von heute auf morgen nicht mehr ausüben könnten.

Wenn alles wegfallen würde, was wir kennen und was unser Leben so massiv beeinflusst. Haben Sie sich schon mal ernsthaft Gedanken darüber gemacht, was passieren würde, wenn Sie morgen plötzlich Ihren Job nicht mehr machen könnten? Wie sich diese eine Veränderung auf jeden anderen Aspekt Ihres Lebens auswirken würde? Nein? Dann wird es höchste Zeit!

Der Verlust der eigenen Arbeitskraft ist ein Schreckgespenst, dem man verständlicherweise nicht wirklich gerne begegnen will. Das Problem ist nur, dass das Leben mitunter ziemlich unangenehme Überraschungen bereithält, die man beim besten Willen nicht vorhersehen, geschweige denn vermeiden kann.

Vor allem Handwerker sollten sich dessen bewusst sein, dass Ihre Arbeitskraft maßgeblich von ihren körperlichen Fähigkeiten abhängen. Und diese sind keineswegs garantiert. Dabei muss der Anlass nicht mal immer dramatisch sein.

Risikowahrnehmung

Es spielt keine Rolle, ob Sie nach einer Knieverletzung nie wieder auf ein Gerüst klettern können oder ob Sie wegen Arthritis Ihr Werkzeug nicht mehr halten können oder ob Sie aufgrund einer Allergie kein Brot mehr backen oder keine Haare mehr färben oder keine Wände mehr streichen können.

Wenn Ihre eigene Arbeitskraft verloren geht, wenn Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können, ist das Ergebnis immer dasselbe: Ihr Leben ist von jetzt auf gleich komplett auf den Kopf gestellt. Ihre Einkommenssituation ändert sich und damit auch vieles, was Ihr Privatleben betrifft.

Stellen Sie sich bildhaft vor, wie es ist, wenn es in Ihrem Leben plötzlich mehr Fragen als Antworten gibt: Kann ich einen anderen Beruf ausüben und wenn ja, welchen? Muss ich dafür nochmal eine Ausbildung machen? Habe ich in meinem Alter noch eine Chance auf etwas Neues? Wenn nicht, wie bezahle ich in Zukunft meine Miete, Nebenkosten, Kreditraten, Urlaub, Klassenfahrten, Hobbys und alles andere?

Wie soll ich ohne Beruf überleben und wie düster sieht mein Leben in Zukunft aus? Trauen Sie sich: stellen Sie es sich wirklich vor! Fühlt sich nicht gut an, oder?

Arbeitskraftabsicherung durch individuelle Vorsorge

Die gute Nachricht ist: Wenn Sie sich des Risikos bewusst sind, können Sie es zwar nicht verhindern, aber Sie können vorbereitet sein. Sie können dafür sorgen, dass Sie auch dann, wenn Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben oder überhaupt nicht mehr arbeiten können, ein regelmäßiges Einkommen haben.

Sie können schon heute sicherstellen, dass Sie bei einem Unfall oder einer Krankheit nicht um Ihre Existenz fürchten müssen. Dass Sie und Ihre Familie die Hilfe erhalten, die Sie brauchen, um nicht aus der Spur zu geraten.

Und das Beste: Sie müssen nicht allein ausknobeln, ob Sie eine Berufsunfähigkeit- oder eine Erwerbsunfähigkeits- oder doch lieber eine private Unfallversicherung oder irgendetwas anderes abschließen sollten. Wir erklären Ihnen gerne ausführlich, welche Unterschiede es bei den Möglichkeiten der Existenzvorsorge gibt und welche für Sie am besten geeignet ist. Dabei beachten wir Ihre ganz persönliche Situation genauso wie Ihr individuelles Budget.

Kontaktieren Sie uns, damit Sie dem Schreckgespenst Arbeitskraftverlust ganz gelassen ins Auge blicken können.

 

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