Welche Rolle spielt das Eintrittsalter bei der Wahl des PKV-Tarifs für Existenzgründer ?
Das Eintrittsalter spielt eine entscheidende Rolle bei der Beitragsberechnung in der privaten Krankenversicherung. Je jünger Sie bei Vertragsabschluss sind, desto niedriger sind in der Regel Ihre Beiträge. Daher ist es vorteilhaft, so früh wie möglich in die private Krankenversicherung einzutreten.
Was ist der Unterschied zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der privaten Krankenversicherung (PKV) ?
Anders als in der gesetzlichen Krankenkasse, bei der der Leistungsumfang durch den Gesetzgeber auch gekürzt werden kann, bleibt es in der PKV beim Leistungsumfang, den Sie wählen, solange Sie im gewählten Tarif versichert sind.
Übernimmt die Private Krankenversicherung auch Kosten für Behandlungen im Ausland ?
Ja. Je nach Tarif übernimmt die private Krankenversicherung bis zu 100 Prozent der anfallenden Kosten im Ausland. Dies umfasst ärztliche Behandlungen (im Krankenhaus, ambulant, Zahn), telefonischen 24-Stunden-Service (z. B. Dolmetschen) und medizinisch notwendigen Rücktransport. Mit der PKV der INTER haben Sie 6 Monate weltweiten Versicherungsschutz.
Übernimmt die private Krankenversicherung für Zahnärzte auch Kosten für Behandlungen im Ausland ?
Ja. Sie haben für 6 bzw. 12 Monate (im Premium-Tarif) weltweiten Versicherungsschutz.
Übernimmt die private Krankenversicherung auch Kosten für Behandlungen im Ausland ?
Ja. Sie haben für 6 bzw. 12 Monate (im Premium-Tarif) weltweiten Versicherungsschutz.
Welche Besonderheiten gibt es bei der privaten Krankenversicherung für Existenzgründer im Vergleich zu Angestellten ?
Existenzgründer genießen in der PKV Flexibilität und maßgeschneiderte Tarife. Anders als Angestellte, die in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) pflichtversichert sind, können Existenzgründer ihren Versicherungsschutz individuell anpassen. Dazu gehören die Selbstbeteiligung und das Krankentagegeld. Zudem entfällt der Arbeitgeberzuschuss, sodass der gesamte Beitrag selbst zu zahlen ist.
Warum ist eine private Krankenversicherung speziell für Zahnärzte sinnvoll ?
Mit speziell für Zahnmediziner entwickelten Tarifen erhalten Sie Versicherungsschutz, der optimal auf Ihre jeweilige Lebenssituation während der verschiedenen Karrierestufen Ihrer Medizinerlaufbahn angepasst ist. Als Zahnarzt profitieren Sie von flexiblen Tarifvarianten besonders im Zahnbereich, bei denen Sie z. B. nur Leistungen für Materialkosten in Anspruch nehmen können.
Fordern Sie ganz einfach ein Angebot an oder vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch mit Ihrem persönlichen Ansprechpartner vor Ort. Dieser wird in einem Gespräch klären, welche Leistungen und welcher Tarif zu Ihrer aktuellen Lebenssituation passt, welche Möglichkeiten bei einer Veränderung bestehen (Heirat, Familiengründung, Berufswechsel etc.) und welche Unterlagen für den Abschluss benötigt sind.
Warum ist eine private Krankenversicherung für Mediziner in Ausbildung sinnvoll ?
Die private Krankenversicherung für Mediziner in Ausbildung bietet Ihnen bereits während Ihrer Studienzeit und vor dem Erreichen der Jahresarbeitsentgeltgrenze (als 66.600 EUR brutto, Stand 2023) einen optimal auf Ihre Studienzeit abgestimmten Versicherungsschutz. Eine niedrige Selbstbeteiligung, Schutz während eines Auslandssemesters, umfassende medizinische Versorgung und ein günstiger Beitrag sind nur einige Vorteile des Tarifs.
Warum ist eine private Krankenversicherung speziell für Ärzte und Mediziner sinnvoll ?
Mit speziell für Ärzte und Mediziner entwickelten Tarifen erhalten Sie umfassenden Versicherungsschutz, der optimal auf Ihre Berufsgruppe zugeschnitten ist. Als Arzt wissen Sie, von welchen Spezialisten Sie sich behandeln lassen möchten, welche medizinische Versorgung auf dem neuesten Stand der Technik ist und welche Leistungen Sie in Anspruch nehmen möchten. Mit der privaten Krankenversicherung müssen Sie dabei keine Kompromisse eingehen.
Ist auch eine Psychotherapie in der Privaten Krankenversicherung mit abgesichert ?
Ob und in welchem Umfang eine Psychotherapie übernommen wird, hängt vom Versicherer und dem jeweiligen Tarif ab. Meist übernimmt die PKV jedoch eine bestimmte Anzahl an Therapiesitzungen pro Jahr. Wenn Sie bereits in der PKV versichert sind und eine Psychotherapie beginnen, hat dies keinen Einfluss auf Ihren Beitrag. Möchten Sie von der GKV in die PKV wechseln, kann eine vergangene oder laufende Psychotherapie den Eintritt in die PKV erschweren.
Kann ich auch als Selbstständiger oder Freiberufler in eine private Krankenversicherung wechseln ?
Ja, als Selbstständiger oder Freiberufler haben Sie grundsätzlich die Möglichkeit, in eine private Krankenversicherung (PKV) zu wechseln. Tatsächlich ist die PKV für Selbstständige und Freiberufler oft eine attraktive Option, da sie individuelle Tarife und Leistungen bieten kann, die besser auf die Bedürfnisse dieser Berufsgruppen zugeschnitten sind. Die Voraussetzungen für den Wechsel in die PKV als Selbstständiger oder Freiberufler sind im Allgemeinen weniger streng als für Angestellte. Sie müssen grundsätzlich keine Einkommensgrenzen überschreiten, um sich privat zu versichern. Stattdessen können Selbstständige und Freiberufler unabhängig von ihrem Einkommen in die PKV eintreten. Allerdings ist auch hier eine Gesundheitsprüfung erforderlich, um die Annahme des Antragstellers und die Konditionen des Versicherungsvertrags festzulegen. Je nach den Ergebnissen dieser Prüfung können Risikozuschläge oder ausnahmsweise Leistungsausschlüsse vereinbart werden.
Was passiert, wenn mein Einkommen sinkt ?
In der privaten Krankenversicherung gibt es verschiedene Möglichkeiten, um auf eine Einkommensveränderung zu reagieren: 1. Anpassung des Tarifs: Informieren Sie sich über Anpassungen an Ihrem Versicherungstarif. Dies könnte beispielsweise bedeuten, dass Sie Leistungen reduzieren oder eine höhere Selbstbeteiligung wählen, um die Kosten zu senken. 2. Beitragsstundung: Beitragsstundung: Sie können die Beitragszahlungen vorübergehend auszusetzen und sie später nachzahlen, wenn Sie nachweisen können, dass Sie vorübergehend nicht in der Lage sind, die Beiträge zu zahlen. Dies kann eine vorübergehende finanzielle Erleichterung bieten, sollte jedoch nur als letzter Ausweg genutzt werden. 3. Möglicherweise Wechsel in den Basistarif: Wenn Ihr Einkommen dauerhaft unter die Versicherungspflichtgrenze fällt, haben Sie möglicherweise Anspruch auf den Basistarif. Dieser Tarif bietet einen reduzierten Leistungsumfang zu einem festgelegten Höchstbeitrag und kann eine kostengünstige Option sein, wenn Ihre finanzielle Situation dies erfordert. 4. Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV): Versicherungspflichtgrenze fällt, haben Sie möglicherweise Anspruch auf den Basistarif. Dieser Tarif bietet einen Leistungsumfang auf gesetzlichem Niveau zu einem festgelegten Höchstbeitrag und kann eine kostengünstige Option sein, wenn Ihre finanzielle Situation dies erfordert.
Wer kann die Kurtagegeldversicherung nicht abschließen ?
Beihilfeberechtigte Personen, gesetzlich krankenversicherte Personen, Versicherte im brancheneinheitlichen Basistarif, im Notlagentarif oder Standardtarif können die Kurtagegeldversicherung nicht abschließen. Wichtig: Das Kurtagegeld der INTER kann ebenso nicht ergänzend zur gesetzlichen Krankenversicherung oder einer anderen privaten Krankenversicherung abgeschlossen werden.
Warum steigen die Beiträge, auch wenn ich nicht krank war ?
In der Privaten Krankenversicherung (PKV) gilt ebenso wie in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) das Solidaritätsprinzip, bei dem gesunde Versicherte die kranken Versicherten mittragen. Der Beitrag bei Vertragsbeginn richtet sich nach dem gewählten Leistungsumfang, dem Eintrittsalter und eventuell vorhandenen Vorerkrankungen des Versicherten. Einmal versichert, spielt der individuelle Gesundheitszustand keine Rolle mehr für die Beitragsentwicklung. Alle Versicherten eines Tarifs teilen sich die Kostensteigerungen, die durch höhere medizinische Ausgaben entstehen. Das bedeutet, dass Personen, die häufiger erkranken, von den Beiträgen derer profitieren, die weniger medizinische Leistungen benötigen. Somit werden die Krankheitskosten auf die gesamte Versichertengemeinschaft eines Tarifs verteilt. Ein konkretes Beispiel: Zwei Personen, die zur selben Zeit, im selben Alter und Gesundheitszustand in denselben PKV-Tarif eintreten, zahlen ein Leben lang den gleichen Beitrag, unabhängig davon, wie häufig oder selten sie krank werden. Diese solidarische Absicherung verhindert, dass jemand wegen schwerer Krankheiten in finanzielle Schwierigkeiten gerät.
Warum steigen die Beiträge, auch wenn ich nicht krank war ?
In der Privaten Krankenversicherung (PKV) gilt ebenso wie in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) das Solidaritätsprinzip, bei dem gesunde Versicherte die kranken Versicherten mittragen. Der Beitrag bei Vertragsbeginn richtet sich nach dem gewählten Leistungsumfang, dem Eintrittsalter und eventuell vorhandenen Vorerkrankungen des Versicherten. Einmal versichert, spielt der individuelle Gesundheitszustand keine Rolle mehr für die Beitragsentwicklung. Alle Versicherten eines Tarifs teilen sich die Kostensteigerungen, die durch höhere medizinische Ausgaben entstehen. Das bedeutet, dass Personen, die häufiger erkranken, von den Beiträgen derer profitieren, die weniger medizinische Leistungen benötigen. Somit werden die Krankheitskosten auf die gesamte Versichertengemeinschaft eines Tarifs verteilt. Ein konkretes Beispiel: Zwei Personen, die zur selben Zeit, im selben Alter und Gesundheitszustand in denselben PKV-Tarif eintreten, zahlen ein Leben lang den gleichen Beitrag, unabhängig davon, wie häufig oder selten sie krank werden. Diese solidarische Absicherung verhindert, dass jemand wegen schwerer Krankheiten in finanzielle Schwierigkeiten gerät.
Wie hoch ist die Selbstbeteiligung ?
Selbstbeteiligung oder Selbstbehalt bedeutet, dass Sie einen Teil der Kosten für Ihre medizinische Versorgung selbst tragen. Ihre Beiträge für die private Krankenversicherung fallen dann günstiger aus. Die meisten privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen bieten Ihnen die Möglichkeit, bei Vertragsabschluss einen sogenannten Selbstbehalt zu vereinbaren. Die Höhe der Selbstbeteiligung ist nicht frei wählbar, sondern hängt vom jeweiligen Tarif ab. Sie wählen aber aus verschiedenen Selbstbeteiligungsmodellen innerhalb des Tarifs.
Was ist eine Beitragsanpassung (BAP) und wie kommt es dazu ?
Beitragsanpassungen sind Beitragserhöhungen oder -senkungen in der privaten Krankenversicherung. Beitragsänderungen in der privaten Krankenversicherung sind in der Regel auf die folgenden Ursachen zurückzuführen: Abweichungen der tatsächlichen Kosten für medizinische Behandlungen als im Tarif kalkuliert, geänderte Lebenserwartung der versicherten Personen, steigende Arzthonorare und Abrechnungsbestimmungen, neue, teurere Medikamente und Behandlungsmethoden durch den medizinischen Fortschritt. Die gesetzliche Grundlage für die Beitragsanpassung bildet §203 Abs. 2 Versicherungsvertragsgesetz (VVG). Die vertragliche Umsetzung erfolgt bei der INTER in §8 bzw. §8a/8b der Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB). Aufgrund der Vorgaben der Gesetzgebung sind wir zur jährlichen Überprüfung und ggf. Neukalkulation der Prämien verpflichtet, wenn die tatsächlichen Ausgaben für die Versicherten nicht mit den kalkulierten Ausgaben übereinstimmen. Die Beitragsanpassung in dem versicherten Tarif erfolgt, weil der maßgebliche gesetzliche Schwellenwert (in Höhe von 10 %) bzw. der maßgebliche vertraglich vereinbarte Schwellenwert (in Höhe von 5 %) bei der Rechnungsgrundlage „Versicherungsleistungen“ nicht nur vorübergehend über-/unterschritten wurde. Anpassungen erfolgen nur mit Zustimmung eines unabhängigen Treuhänders. Bei Beitragsanpassungen handelt es sich um eine Senkung oder Erhöhung der bisher vereinbarten Monatsprämie, die bei Abschluss einer solchen Krankenversicherung vereinbart wurde. Die Beitragserhöhung muss durch die private Krankenversicherung einen Monat im Voraus angekündigt werden.
Wird der Beitrag im Alter unbezahlbar ?
Die Sorge, dass der Beitrag in der Privaten Krankenversicherung (PKV) im Alter unbezahlbar wird, ist unbegründet. Privatversicherte erhalten im Alter mehrere finanzielle Entlastungen, die den Monatsbeitrag erheblich reduzieren. Für alle Versicherten, die ab dem Jahr 2000 in die PKV eingetreten sind, gibt es einen starken „Airbag“ zur Dämpfung der Beiträge im Alter. Diese Personen zahlen einen gesetzlichen Zuschlag, dessen angesparte Summe ihnen ab dem 65. Lebensjahr zugutekommt, um die Beiträge zu dämpfen. Dieser Zuschlag erhöht den Monatsbeitrag zunächst um 10 %, entfällt jedoch ab dem 60. Lebensjahr, was zu einer automatischen Verringerung des Monatsbeitrags führt. Auch viele Versicherte, die vor 2000 in die PKV eingetreten sind, haben ihre Verträge entsprechend angepasst. Mit dem Eintritt in die Rente entfallen zudem die Beiträge für das Krankentagegeld. Da dieser Schutz vor Verdienstausfall im Alter nicht mehr benötigt wird, sinkt der Beitrag entsprechend. Darüber hinaus können privat versicherte Rentner einen Zuschuss zur privaten Krankenversicherung (PKV) von der Deutschen Rentenversicherung erhalten. Dieser Zuschuss beträgt die Hälfte des Beitrags, der auf ihre gesetzliche Rente entfällt, inklusive des allgemeinen Beitragssatzes der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der Hälfte des individuellen Zusatzbeitrags. Der Zuschuss ist auf maximal 50 % der PKV-Beiträge begrenzt und muss bei der Rentenversicherung beantragt werden. Zusätzlich gibt es einen speziellen Beitragsentlastungstarif, der es den Versicherten ermöglicht, gezielt für das Alter finanziell vorzusorgen. Arbeitnehmer können in vielen Fällen auch den Arbeitgeberanteil für die Beiträge zu diesem Tarif nutzen, was die finanzielle Belastung weiter senkt.
Wie versichere Ich mich nach meinem/-r ärztlichen Studium/Ausbildung ?
Nach Ihrem Studium können Sie in jeden unserer Krankheitskostentarife wechseln. Falls Sie nach dem Studium nicht direkt eine Stelle finden, können Sie unsere Krankenversicherung für Ärzte und Zahnärzte in Ausbildung bis zu 12 Monate nach dem Studium behalten.