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Die Pflegeversicherung gehört ins Rampenlicht
18.02.2021

Die Pflegeversicherung gehört ins Rampenlicht

Seit jeher versichern wir vor allem Dinge, die uns viel Geld gekostet haben, unsere Gesundheit kommt dagegen häufig zu kurz. Der Versicherungsfachmann Michael Dehnert erklärt in diesem Artikel, wie grundlegend und wichtig die private Pflegeversicherung für die individuelle Zukunft ist.

„Die Corona-Pandemie lehrt uns bislang vor allem eines: Demut – vor unserem Wohlstand, dem deutschen Gesundheitssystem und nicht zuletzt auch vor der Kraft der Natur“, sagt Michael Dehnert, Leiter des INTER Kompetenzcenters Berlin. „Nach einem jahrelangen, wirtschaftlichen Aufschwung steht das Land plötzlich für mehrere Wochen still. Innerhalb kürzester Zeit müssen Arbeitsabläufe umgestellt und unser Ressourcenverbrauch überdacht werden. Der Wert unseres Lebens und unsere Gesundheit rückt dabei so stark in den Fokus wie lange nicht“, beschreibt Dehnert einen Paradigmenwechsel.

Auch vor dem Hintergrund der Entwicklungen im ersten Halbjahr 2020 empfiehlt Michael Dehnert seinen Kunden einen Schutz, der für ihn leider allzu oft ein Schattendasein fristet: Das private Pflegetagegeld. „Meiner Ansicht nach ist es eine der wertvollsten Absicherungen für unser Leben und unsere Gesundheit – und gehört definitiv ins Rampenlicht!“

Deutsche unzureichend pflegeversichert

Das unsere Gesundheit versicherungstechnisch zu kurz kommt, zeigen schon wenige Zahlen: Von 81,5 Mio. Menschen in Deutschland besitzen nur knapp 9,3 Mio. eine Pflegezusatzversicherung, also ungefähr 11 Prozent. Laut Statistik wird aber jeder vierte Deutsche im Laufe seines Lebens zum Pflegefall.

Drei wichtige Fragen

Versicherungsexperte Dehnert empfiehlt daher jedem Bundesbürger sich drei einfache aber wichtige Fragen zu stellen, um den eigenen Versicherungsstand zu prüfen.

  1. Wenn mein Kind schwer verunglückt und dadurch z.B. an den Rollstuhl gebunden und pflegebedürftig ist, wird es durch den gesetzlichen Schutz sein Leben lang ausreichend abgesichert sein?
  2. Wenn ich in 30 Jahren zum Pflegefall werde und mich dann ambulant zuhause pflegen lassen möchte – Was wird mich das in der Zukunft kosten?
  3. Wieviel Geld verliere ich, wenn ich mich gegen das Pflegerisiko absichere und dann doch nie zum Pflegefall werde?

Frage 1: Natürlich ist jedes Kind gesetzlich pflegepflichtversichert, doch eine gute Versorgung ist teuer. Wenn sich die Eltern diese finanziell nicht leisten können, müssen sie ihr Kind zu einem großen Teil selbst versorgen. Die Folge: Mutter oder Vater können nicht mehr arbeiten gehen, plötzlich fehlt ein Gehalt in der Familienkasse. Eine kleine Unfallversicherung kann dieses finanzielle Loch in keiner Weise stopfen.

Die Lösung ist ein privates Pflegetagegeld, das sogar für Neugeborene schon ohne Gesundheitsprüfung abgeschlossen werden kann. Der INTER QualiCare® sichert das Kind z.B. für nur 2,41€ im Monat sehr gut ab – mit 2.602€ in häuslicher Pflege oder 3.635€ in stationärer Pflege ab Pflegegrad 4. Diese finanzielle Absicherung gilt ein Leben lang und weltweit! Für einen 55-jährigen kostet derselbe Schutz übrigens nicht einmal 45€ im Monat.

Frage 2: Aktuell kostet eine ambulante Pflegekraft monatlich rund 3.600€. Bei einer Inflation von 1,5 Prozent und der Annahme, dass die Löhne im Pflegesektor weiterhin nur moderat ansteigen, ist in 30 Jahren dennoch mit einem monatlichen Aufwand von 5.600€ zu rechnen. Dazu kommen natürlich noch die Kosten der eigenen Krankenversicherung und der Lebenshaltung. Mit einem privaten Pflegetagegeld sind die finanziellen Sorgen vom Tisch.

Frage 3: Nehmen wir an, ein Kunde bezahlt zwischen seinem 55. und 85. Lebensjahr den Beitrag von monatlich 44,30 Euro mit einer inflationsausgleichenden Leistungs- und Beitragsdynamik von 2 Prozent pro Jahr. Dann zahlt er innerhalb der 30 Jahre insgesamt 21.763€ in seinen Schutz ein. 

Lohnt sich das?

Hinter allen drei Fragen steht der zentrale Gedanke „Lohnt sich eine Pflegezusatzversicherung für mich?“ Sagen wir so: Ihre Familie wird Ihnen in jedem Fall dankbar sein – sei es für das zusätzliche Erbe oder aber für die finanzielle Vorsorge. Der Schutz nimmt ihren Liebsten nämlich das Risiko, später für Ihre Pflegekosten aufkommen zu müssen.

Es ist wie immer im Leben: Kaum hat man etwas Zeit zum Nachdenken findet man tolle Lösungen für verdrängte Sorgen. Kinder, Lebens- oder Ehepartner – alle können versorgt und umgekehrt auch von finanzieller Verantwortung entlastet werden.

Gibt es einen Haken?

Dazu Michael Dehnert: „Natürlich, Sie kennen doch Versicherungen. Zum Zeitpunkt des Abschlusses muss man kerngesund sein! Also nicht zu lange warten, so gesund wie heute sind wir morgen vielleicht schon nicht mehr?“

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